Survial /Erlebnispäd.
International Survival System
Erlebnispädagogik und Outdoortraining
Survival ist das Überleben in und mit der Natur mit geringen Hilfsmitteln.
Wir verbinden damit das Überleben mit und in der Natur, in der uns natürliche und unterschiedliche unnatürliche Situationen fordern können. Der Survivalist lernt, sich damit zurechtzufinden.
Da es aber unmöglich ist, genau vorherzusagen, welche Notsituationen sich ereignen können, ist es auch unmöglich, bestimmte Überlebenstechniken zu erlernen, um auf alle Möglichkeiten vorbereitet zu sein. Es ist wesentlich wichtiger, die grundlegenden Prinzipien zu begreifen, als mechanisch irgendwelche Techniken auswendig zu lernen, da Techniken den jeweiligen Umständen angepasst werden müssen.
Survival ist für jedermann und jederfrau. Aber gerade Kindern, soll in der heutigen Computerzeit die Natur wieder näher gebracht werden.
Beim Survival stehen Erlebnispädagogik und Teamgeist im Vordergrund.
Hauptthemata sind:
Organisation - Teamgeist - Notsignale - Wassergewinnung - Feuer - Lager- und Hüttenbau - Karte und Kompass - pflanzliche und tierische Nahrung - Wetterkunde - Erste Hilfe - Tauwerk und Knoten - Hygiene im Gelände - Sprung- und Kletterübungen......
Organisation
Verhalten - Einteilung - Gruppendynamik - Teamfähigkeit - Leitung - Führung - Prioritäten
Ausrüstung
Bekleidung - Gepäck - Spezialausrüstung - Überlebensutensilien - Gürtel - Messer - Pionier-Päckchen
Die Unterkunft ( Biwak)
Der Bau von Unterkunft mit und ohne Hilfsmittel - Bau einer Latrine - Untergrund - Unterlage - Sicherung - Platzauswahl - Naturschutz - Erweiterung des Biwak
Wasser
Wasserarten - Beschaffung – Transport - Wasseraufbereitung - Aufbewahrung
Feuer
Feuerarten - Wozu dient ein Feuer - Zundermaterial – Transport - Anzündtechniken - Brennmaterial - Auswahl und Sicherheit einer Feuerstelle - Feuer löschen und entfernen - Feuer bei schlechtem Wetter
Ernährung
Pflanzenkunde - Haltbarmachung - Zubereitung von Tee und Nahrung – Geschmacksprobe - Fallenbau - Jagen - Jagdrecht und Naturschutz - Waffenherstellung - Schlachten - Fischen - Zubereitungsarten
Orientieren
Kartenkunde - Kartenarten - Legende - Maßstab - Einnorden - Schätzen und Messen von Entfernungen - Höhenlinien - Wegskizzen - Kompassarten - Ermitteln von Marschzahlen - Laufen nach Marschzahlen - Peilen - Umgehen von Hindernissen - Orientierung mit und ohne Hilfsmittel - Astronomie
Überwinden von Hindernissen
Kletterübungen mit und ohne Hilfsmittel - Unfallsicherungen - Seilübungen - Abseilen - Knotenkunde - Materialauswahl - Seilbrücken - Leiterbau - Fluss-, Schnee- und Sumpfüberquerung
Erste Hilfe und Notfälle
Unfallmeldung - Verbinden - Schienen - Schutzmaßnahmen gegen Kälte, Regen, Sonne, Nässe - Vermeidung von Unfällen - Verantwortung - besondere Rechte - Definition Notfall - Transportmitteln und Gehhilfe Bau - Versorgung im Gelände - Heilpflanzen – Hygiene im Gelände
Unsere Ziele
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Entgehen des Alltagsstresses
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Mehr Umweltbewusstsein
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Zurück zur Natur
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Durchhaltevermögen
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Teamfähigkeit
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Erkennen eigener Grenzen und diese akzeptieren
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Stärkung des Selbstbewusstseins und des Selbstvertrauens
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Viel Spaß
Graduierungsabzeichen
Für alle Beteiligten ist das Tragen der Abzeichen und Graduierungen auf dem Outdooranzug Pflicht.
Auf dem GI ist es für Meister Pflicht. Den Schülern ist es freigestellt.
25 Outdoorstunden Survivalabzeichen.
50 Outdoorstunden gelb
100 Outdoorstunden orange
125 Outdoorstunden orange/ grün
150 Outdoorstunden grün
200 Outdoorstunden grün/blau
250 Outdoorstunden blau
500 Outdoorstunden braun
Die Graduierungsabzeichen dürfen eine maximale Bemaßung von Länge 7cm und Breite 1,5 cm haben.
1000 Outdoorstunden Ein goldener Stern
2000 Outdoorstunden Zwei goldene Sterne
3000 Outdoorstunden Drei goldene Sterne
4000 Outdoorstunden Vier goldene Sterne
5000 Outdoorstunden Fünf goldene Sterne
Anzugordnung
Wetterfeste und bequeme Kleidung und festes Schuhwerk. Die Kleidung sollte dem Wetter und der Umgebung angepasst werden.
In unserer Sportschule tragen wir schwarze BW Hosen und rote Oberteile.
BW Bekleidung in Fleckentarn ist zwar zweckmäßig, jedoch nicht erwünscht.
Prinzip des Survival / der Erlebnispädagogik
In der heutigen Zeit vergessen viele den Umgang mit und in der Natur. Wir möchten den Menschen zurück zur Natur führen, und fördern dabei unter anderem folgende Ziele: Alltagsstress abbauen, das Selbstbewusstsein stärken, Grenzen aufzeigen und erkennen, Teamfähigkeit und Durchhaltevermögen stärken.



